Thilo Kehrer hat Einblicke in den Ablauf seines Sommerwechsels von Schalke 04 zu Paris St. Germain gewährt. Gegenüber ‚Spox.com‘ und ‚Goal.com‘ sagt der Innenverteidiger: „Thomas Tuchel und ich waren in Verbindung, bevor das Ganze in der Öffentlichkeit ein Thema wurde. Überrascht war ich von der ersten Kontaktaufnahme durch den Trainer, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Gespräche danach waren durchweg positiv. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass es geklappt hat – auch wenn es ein sehr, sehr großer Schritt für mich war.“

Der 22-Jährige weiter: „Thomas Tuchel hat mich überzeugt und mir gezeigt, dass er sehr interessiert ist, mit mir zu arbeiten und mich weiterzuentwickeln.“ Die Ablöse in Höhe von 37 Millionen Euro sei für Kehrer dagegen „kein Thema. Das ist der Fußballmarkt, wie er sich entwickelt hat. Ich bewerte das nicht über.“ Die Gewöhnung an die neue Heimat ging derweil schnell vonstatten. „Ich bin dank meiner Familie französischsprachig aufgewachsen, deshalb hatte ich keine Anpassungsprobleme. Ich konnte mich sehr gut einfügen in die Mannschaft, die Leute und die Stadt kennenlernen. Das hat sehr gut geklappt, ich fühle mich wohl in Paris“, so der frischgebackene deutsche Nationalspieler.