Jens Keller hat Einblicke gewährt, wie seine Entlassung beim FC Union Berlin vonstatten ging. „Es war nicht abzusehen. Wir hatten keinen Termin oder Ähnliches. Ich wurde ins Büro bestellt. Es ging relativ schnell. Vielleicht 20 Sekunden“, erklärt der geschasste Trainer der Eisernen gegenüber ‚ran.de‘, „mir wurde mitgeteilt, dass ich beurlaubt bin. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Damit war das Gespräch auch erledigt. Es wurde mir zu dem Zeitpunkt auch kein Grund genannt.“

Für Keller ist der Rauswurf auch deshalb unbegreiflich, da man vor wenigen Wochen noch über einen neuen Vertrag sprach. „Das ist richtig. Wir saßen vor zwei oder drei Wochen zusammen. Der Verein signalisierte, mit mir verlängern zu wollen. Ich gab zu verstehen, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Somit bestand definitiv die Option einer Vertragsverlängerung. Für mich ist das aktuell nicht wirklich nachvollziehbar. Aber darauf kommt es ja nicht an. Es soll nur sportliche Hintergründe gegeben haben. Ich hatte sonst ein gutes Verhältnis zum Verein.