Bei der Kölner Rückholaktion von Anthony Modeste hatte auch der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seine Finger im Spiel. In der ‚Bild‘ sagt der 62-jährige FC-Fan: „Ich habe in China ein paar Verbindungen. Im Verlauf der letzten drei Wochen ist es mit viel Einfühlungsvermögen gelungen, den Verein in China davon zu überzeugen, dass der Tony in Köln besser aufgehoben ist als in China.“ Modeste hatte seinen Vertrag bei Tianjin Quanjian wegen ausstehender Gehaltszahlungen aufgelöst, die Chinesen reichten bei der FIFA aber Klage ein.

Schulz erläutert: „Im Umgang mit chinesischen Verhandlungsführern ist die Erfahrung meist, dass man ihnen mit viel Respekt entgegenbringen muss. Ich glaube, das ist uns gelungen. Das ist für Köln hoffentlich ein großer Schritt in eine gute Zukunft.“ Am gestrigen Samstagabend verkündete der Zweitligist die Verpflichtung des 30-jährigen Stürmers, der sich zuletzt bei der U21 der Geißböcke fit hielt und bereits von 2015 bis 2017 für die Rheinländer auf Torejagd gegangen war.