Armin Veh hat Vergleiche zwischen dem Traineramt und dem Job als Sportdirektor gezogen. „Du arbeitest als Geschäftsführer Sport ganz anders als ein Trainer“, so der neue starke Mann des 1. FC Köln gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost‘. Veh präzisiert: „Du musst die Zukunft planen, jeden Tag. Du hast mit dem ganzen Klub zu tun. Mit Verlaub, aber der Arbeitsaufwand ist ein ganz anderer. Dafür bläst dem Trainer aber der Wind noch heftiger ins Gesicht.“

Seit dem 11. Dezember ist Veh beim Effzeh als Nachfolger von Jörg Schmadtke im Amt. Den Großteil seiner Karriere hatte er zuvor auf der Trainerbank verbracht. Unter anderem beim Hamburger SV (2010/11), dem Gegner am morgigen Samstag. Der 56-Jährige erinnert sich: „Ich wollte eigentlich länger beim HSV bleiben. Aber das war nicht möglich, weil eine unglaubliche Unruhe im Verein herrschte. Da hat ja jeder reingequatscht. Und jeder Spieler, an dem wir dran waren, stand nächsten Tag schon in der Zeitung.“