Investor Klaus-Michael Kühne sät beim Hamburger SV mal wieder Unfrieden. Über den Vorstandsvorsitzen der Norddeutschen sagt er gegenüber dem ‚Hamburger Abendblatt‘: „Heribert Bruchhagen ist eine Übergangslösung.“ Es gibt aber auch Lob für den 68-jährigen HSV-Boss von Kühne: „Unter den gegeben Umständen nach Beiersdorfer eine vernünftige Wahl. Er hat Ruhe in den Verein gebracht und es geschafft, das sportliche Elend gerade noch zu vermeiden.“

Sein Vorgänger Dietmar Beiersdorfer war dem Geldgeber zufolge „in dieser Rolle überfordert“. Die Hoffnung auf einen sportlichen Aufschwung beim Bundesliga-Dino hat Kühne noch nicht aufgegeben: „Ich würde es gerne noch erleben, dass der HSV eine Trophäe gewinnt. Dass das kurzfristig unrealistisch ist, weiß ich. Aber warum nicht in drei Jahren.“