Jens Lehmann sieht sich langfristig als Cheftrainer eines Vereins. „Die Assistenz-Tätigkeit ist sehr gut für mich, um die Struktur, Methodik und Umsetzung in dem Job in zweiter Reihe zu lernen. Aber die Chefrolle ist natürlich das Ziel. Einige Dinge lernt man am besten, wenn man sie selber macht“, erklärt der ehemalige Nationaltorwart in der ‚Sport Bild‘. Derzeit ist der 48-Jährige als Assistenztrainer beim FC Arsenal tätig.

Seine Zukunft sieht Lehmann deshalb aber nicht zwangsläufig in der Premier League: „Ich fühle mich nicht als englischer Coach, sondern als deutscher. Dazu ist Arsenal sowohl im Stab wie in der Mannschaft auch zu international. Was ich aber definitiv mitnehme, ist die Intensität der Premier League, das Physische und die Geschwindigkeit und damit verbunden das Training, welches sich zu dem in der Bundesliga unterscheidet. Mit diesem Wissen über die Unterschiede und der Erfahrung in der Bundesliga als Trainer einzusteigen wäre auch eine Möglichkeit und sehr interessant.