Ewald Lienen hat die Praktiken von Investor Hasan Ismaik bei 1860 München harsch kritisiert. „Was bei 1860 passiert, ist für mich viel schlimmer als bei RB Leipzig“, sagte der Trainer des FC St. Pauli im Anschluss an die gestrige Partie gegen die Münchner (2:2) bei ‚Sky‘. Die Löwen gaben in der zurückliegenden Transferperiode rund 6,6 Millionen Euro für neue Spieler aus. Auch der Erstligaaufsteiger aus Sachsen kann dank Investorenunterstützung tief in die Tasche greifen.

Lienen stoßen die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten sauer auf. „Da wird irgendeine Schatulle geöffnet und schnell mal drei Millionen Euro für Stefan Aigner auf den Tisch gelegt. Das ist viel Geld für einen Zweitligisten. Das ist der falsche Weg. Da hängt man an einem Tropf eines Investors – das hat mit kontinuierlicher Entwicklung nichts mehr zu tun“, erläutert der Coach der Kiezkicker.