Unter dutzenden Transfers, die Max Eberl als Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach tätigte, hat der 45-Jährige zwei Favoriten. Da wäre zum einen Marco Reus. „Dieser Transfer hat uns den Einstieg in andere finanziellen Sphären ermöglicht“, resümiert Eberl im Interview mit der ‚dpa‘. Außerdem: „Marc-André ter Stegen, der unsere Philosophie noch mal nach oben geführt hat und heute beim besten Klub der Welt spielt.

In dieser Reihe könnte eines Tages auch der stark aufspielend neue Torjäger Alassane Pléa stehen. Den Titel des schwierigsten Transfers hat der Franzose jedenfalls schon jetzt inne. „Es ging um viel Geld und Abhängigkeiten von anderen Transfers“, erinnert sich Eberl an das harte Stück Arbeit im vergangenen Sommer. Aber auch der Reus-Kauf war seinerzeit nicht einfach, „weil mich Trainer Hans Meyer angesichts der Verpflichtung eines 60 Kilogramm schweren Jünglings aus Ahlen immer wieder fragte: Bist du dir sicher?