Turbulente Zeiten endeten für Anthony Modeste in einem turbulenten Spiel. Nach monatelangem Rechtsstreit zwischen dem FC Köln und seinen ehemaligen Arbeitgeber Tianjin Quanjian feierte der Franzose gestern endlich sein langersehntes Comeback beim FC und bestätigte direkt, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat. „Ich habe in den letzten sechs Monaten viel erlebt. Es war schwer für mich“, sagt Modeste auf der Vereinshomepage.

Trotz der bitteren 2:3-Niederlage gegen den SC Paderborn erlebte Modeste mit seinem Tor zum 2:0 kurz nach seiner Einwechslung einen emotionalen Höhepunkt. „Ich habe meinen Vater verloren. Er hat mir gesagt, dass es sein Wunsch wäre, mich noch einmal spielen zu sehen, bevor er gehen muss. Das war leider nicht möglich. Das Tor war für meine Frau und meine Kinder“, begründet Modeste, der nach seinem Torjubel in Tränen ausbrach.