Für Martin Schmidt ist der Posten des Schweizer Nationaltrainers noch kein Thema. Gegenüber dem ‚kicker‘ verrät der Trainer des FSV Mainz 05, dass er über das höchste Traineramt in seinem Heimatland „noch nie nachgedacht“ hat. Schmidt begründet: „Ich fühle mich noch nicht an der Reihe. Da gibt es noch Marcel Koller, Lucien Favre, Christian Gross oder Murat Yakin.

Für Schmidt verbietet sich auch aufgrund der hervorragenden Leistungen des amtierenden Nati-Trainers eine Diskussion über seine Ambitionen: „Vladimir Petkovic steht in der WM-Quali super da und hat noch einen laufenden Vertrag.“ Der Mainzer Erfolgstrainer will noch weiter reifen, bevor er sich um das Amt des Nationaltrainers bewirbt: „Ottmar Hitzfeld wurde es auch erst mit 59 Jahren, ich habe also noch Zeit, meinen Lehrpfad weiterzugehen. Ein Nationaltrainer muss sein Land repräsentieren, eine Persönlichkeit sein, Werte vorleben. Jogi Löw ist nach der Kanzlerin und dem Bundespräsidenten weltweit einer der bekanntesten Repräsentanten Deutschlands.