Neuzugang Evan Ndicka sieht das Leistungsvermögen der Bundesliga über dem der Ligue 1 angeordnet. „Ein Qualitätsunterschied ist vorhanden, keine Frage. Aber man gewöhnt sich daran. Ich habe sehr hart trainiert, mich voll auf die Bundesliga eingelassen, das hilft einem, schneller klarzukommen“, erklärt der 19-jährige Innenverteidiger im Interview mit der ‚Frankfurter Rundschau‘.

Speziell seien in Deutschland Spieltempo und -intensität wesentlich höher. „Ich denke, in Frankreich geht es etwas ruhiger zu. Hier wogt das Spiel immer hin und her: Der Gegner erobert den Ball und marschiert sofort nach vorne, ohne groß zu überlegen, schnurstracks geht die Post ab. Deshalb fallen viele Tore, deshalb gibt es keine Langeweile. In Frankreich wird mehr verhalten gespielt und taktiert“, so Ndicka, der im Sommer für fünf Millionen Euro Ablöse von AJ Auxerre an den Main wechselte.