Die Beziehung zwischen dem 1. FC Köln und Vereinsikone Lukas Podolski ist zumindest etwas angeknackst. Der 33-Jährige lässt im Interview mit dem ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ Kritik durchklingen, weil er nicht zur Gala des 70. Klubgeburtstags eingeladen wurde: „Ich hätte natürlich versucht, nach Köln zu kommen, aber da ich keine persönliche Einladung vom FC-Vorstand bekommen habe, weder einen Brief, noch einen Anruf, hatte sich das für mich dann sowieso erledigt. Vielleicht war mein Kommen einfach unerwünscht.“

Den 1. FC Köln verfolge Podolski „nicht mehr so intensiv wie noch in der letzten Saison in der Bundesliga“. Dennoch drückt der Linksfuß seinem Ex-Klub die Daumen: „Alles andere als der Aufstieg wäre ja Wahnsinn. Aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft am Ende den Aufstieg auch packt.“ Podolski, aktuell in Japan bei Vissel Kobe unter Vertrag, liebäugelte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit einer Rückkehr zu den Geißböcken, für die er in 181 Spielen 86 Tore geschossen hatte.