Am gestrigen Mittwoch startete beim Pariser Arbeitsgericht die Verhandlung, in der Hatem Ben Arfa von seinem ehemaligen Arbeitgeber Paris St. Germain knapp acht Millionen Euro Schadensersatz fordert. Ben Arfa sieht es als erwiesen an, dass seine Aussortierung von April 2017 bis Juni 2018 keine sportlichen Gründe hatte. „Alle Spieler waren überrascht, dass ich nicht gespielt habe, auch Neymar, weil ich sehr gut im Training war“, zitiert den 32-Jährigen die ‚L’Équipe‘.

Des weiteren beklagt der Franzose Mobbing seitens des Vereins: „Mir wurde gesagt: ‚Du wirst einknicken, du wirst verrückt werden‘“, so Ben Arfa, „aber ich habe keine Angst vor Widrigkeiten. Ich blieb, weil ich überzeugt war, dass ich spielen würde.“ Das endgültige Urteil wird am 16. Dezember gefällt.