Ralf Rangnick hat deutlich gemacht, dass auch für RB Leipzig gewisse Spieler nicht zu halten sind. „Bei uns ist es eben nicht möglich, Gehälter im zweistelligen Millionenbereich zu zahlen“, sagt der Sportdirektor im ‚kicker‘ mit Bezug auf den Verkauf von Naby Keïta an den FC Liverpool, der stolze 70 Millionen Euro in die Kassen der Leipziger spült.

Mir wäre es zehnmal lieber, wir hätten ihn noch fünf Jahre bei uns. Aber das ist einfach nicht möglich“, so Rangnick weiter. Wie wichtig den Liverpoolern die Keïta-Verpflichtung war, zeigt die Tatsache, dass man die eigentlich 2018 in Kraft tretende Ausstiegsklausel über 55 Millionen Euro schon ein Jahr vorher zog und deshalb 20 Prozent mehr Ablöse auf den Tisch legte.