Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig kontert die Kritik seines Pendants Max Eberl von Borussia Mönchengladbach. „Da fehlen Max Eberl einfach die Insiderinformationen zu unserem Klub“, prangert der 59-Jährige gegenüber der ‚Welt‘ an, „wenn wir in dieser Saison auch nur zwei Spieler von uns verkauft hätten, hätten wir alles, was wir jemals ausgegeben haben, wieder reingeholt. Und das weiß Max auch. Deshalb empfinde ich seine Aussagen als ein bisschen populistisch.

Wir haben in unserer gesamten Vereinsgeschichte noch nie mehr als 15 Millionen Euro für einen Spieler ausgegeben. Gladbach hat hingegen gerade geschätzte 20 Millionen Euro für Matthias Ginter ausgegeben. Damit habe ich auch kein Problem“, stichelt Rangnick weiter in Richtung der Fohlen. Zuvor hatte Eberl Anfang des Monats ebenfalls gegenüber der ‚Welt‘ moniert: „RB Leipzig braucht scheinbar kein Geld einzunehmen. Das zeigt ja schon ein einfacher Blick auf das Transferdefizit der letzten vier Jahre: RB gab, wie man hören konnte, etwa 150 Millionen Euro für Spieler aus und nahm im Gegenzug kaum etwas ein.