Ralph Hasenhüttl wird wohl frühestens im kommenden Herbst ein neues Traineramt übernehmen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, wurde der Vertrag mit RB Leipzig zwar aufgelöst, die Sachsen sicherten sich aber eine viermonatige Schutzsperre. Sollte Hasenhüttl direkt bei einem neuen Klub anheuern, müsste dieser eine Ablöse zahlen. Darüber hinaus müsste der Österreicher seinerseits auf die Abfindung verzichten.

Obwohl Hasenhüttl selbst um die Auflösung seines Vertrags gebeten hatte, zahlen die Leipziger dem Ex-Coach 600.000 Euro. Laut der Boulevardzeitung will der Bundesligist damit verhindern, dass der Österreicher sein Insiderwissen direkt bei einem neuen Job gegen seinen früheren Arbeitgeber einsetzen kann. Der 50-Jährige plant jedoch ohnehin eine Auszeit vom Trainerdasein und will sich bis Ende September weiterbilden.