Marco Reus befindet sich in bestechender Verfassung, bringt es in dieser Saison bereits auf 18 Scorerpunkte (elf Tore, sieben Assists) in 17 Pflichtspielen. Einen großen Anteil schreibt der Kapitän von Borussia Dortmund seinem neuen und alten Trainer Lucien Favre zu. „Auf dieser Position habe ich das Gefühl, ich bin dauernd im Spiel, viele Bälle laufen durch die Mitte, und ich bin auch ständig mitten in den Zweikämpfen“, schildert Reus im Interview mit der ‚Süddeutschen Zeitung‘, dass er sich auf der Zehn am wohlsten fühlt, „diese permanente Präsenz tut mir gut, und ich habe von dieser Position aus auch einen guten Überblick.“

Reus führt aus: „Ich bin sicher: Wenn ich wirklich sehr, sehr gut spielen und ganz, ganz hohe Ziele erreichen will, dann geht das am besten von dieser Position aus.“ Die Bundesliga führt der 29-Jährige mit dem BVB ebenso an wie die Champions League-Gruppe A. Auch in der Nationalmannschaft könnte Reus nach dem Rücktritt von Mesut Özil dauerhaft den Posten auf der Zehn einnehmen. Das könne er sich „sehr gut vorstellen“.