Marco Rose kann der schnell aufkeimenden Kritik an Trainern nichts abgewinnen. „Manchmal ist es makaber, wie schnell das geht. Das beste Beispiel ist Niko Kovac“, klagt der Chefcoach von Borussia Mönchengladbach im Interview mit der ‚WAZ‘, „in der vergangenen Saison hat er es sehr schwierig gehabt. Dann gewinnt er beide Titel, startet in diese Saison hervorragend, gewinnt in der Champions League bei Tottenham 7:2. Und alle sagen: Er ist jetzt richtig angekommen. Aber dann kommt eine Heimniederlage gegen Hoffenheim und schon reden alle über mögliche Baustellen.“

Ähnliches gelte für Amtskollege Lucien Favre, der bei Borussia Dortmund in der Kritik steht. Über den kommenden Gegner in der Bundesliga (Samstag, 18:30 Uhr) sagt Rose: „Jeder, der sich ein bisschen auskennt im Fußball, weiß schon, dass Borussia Dortmund, auch wenn es zuletzt von den Ergebnissen nicht ganz perfekt lief, einen herausragenden Kader, einen Top-Trainer und eine klare Spielidee hat.“