Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hat Uneinigkeiten zwischen seiner Person und Vereinspräsident Uli Hoeneß eingeräumt. „Wir haben hin und wieder auch unterschiedliche Meinungen. Das ist aber auch fruchtbar für den Klub. Es ist wichtig, dass wir am Ende des Tages zu einer gemeinsamen Gefechtslage finden“, so der 61-Jährige gegenüber dem Fernsehsender ‚Eurosport‘ unmittelbar vor dem 2:2-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg am gestrigen Freitagabend.

Er vergleicht dabei die einstige Beziehung zwischen den beiden Managern mit der Ehe und betont, dass die zwischenzeitliche Haftstrafe für Hoeneß einer Scheidung gleich kam. „Wir haben noch nicht wieder geheiratet“, gesteht Rummenigge den ein oder anderen Diskonsens mit dem Bayern-Präsi ein. Insgesamt käme man aber gut miteinander klar. Dem neuen Sportdirektor Hasan Salihamidzic stellt der Vorsitzende hingegen ein positives Arbeitszeugnis aus: „Er ist extrem fleißig. Er ist fast immer der erste im Büro und der Letzte, der geht. Er macht das mit großem Engagement und wir unterstützen ihn dabei.