Der ehemalige Bundesligaprofi Stefan Reinartz wirft dem FC Bayern vor, Toni Kroos leichtfertig abgegeben zu haben. Schuld daran, dass der Mittelfeld-Star sich zu Real Madrid verabschiedete, habe vor allem Karl-Heinz Rummenigge, sagt Reinartz dem ‚Bleacher Report‘. „Toni ist ein Freund von mir und ich kenne die ganze Geschichte. Es ging etwas um das Geld. Bayern München bot Toni einen neuen Vertrag an. Toni wusste, was Mario Götze bei Bayern München verdient. Toni und Mario haben so ziemlich dasselbe Alter. Bayern München wollte Toni nicht mehr als zehn Millionen Euro zahlen“, erläutert er.

Rummenigge habe zu Kroos gesagt: „‚Wir werden dir nicht mehr als zehn Millionen Euro im Jahr zahlen, weil du kein Weltklasse-Spieler bist.‘ Wenn man Toni kennt, weiß man, dass es nicht ums Geld geht. Er braucht das Vertrauen von den Leuten. Er wusste, dass er ein sehr guter Spieler ist, ein Weltklasse-Spieler. Das war der Bruchpunkt.“ Im Sommer 2015 wechselte der Weltmeister schließlich für 25 Millionen zu den Königlichen und holte seitdem zweimal die Champions League. Zuletzt hatte schon Berater Volker Struth das damalige Verhalten der Bayern moniert.