Breel Embolo hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, in dieser Saison noch einmal für den FC Schalke 04 aufzulaufen. Sein Traum ist es, im Europa League-Finale auf dem Rasen zu stehen, wie er im Interview mit der Schweizer Tageszeitung ‚Blick‘ verrät: „Das wäre in der Tat ein Traum. Mein Plan war, um den 20. März herum ins Mannschaftstraining einzusteigen. Im Kopf hatte ich mich darauf vorbereitet, Mitte oder Ende April wieder zu spielen. Nun verschiebt sich alles um einen Monat. Von daher wäre es realistisch, wie auch noch ein, zwei Bundesliga-Spiele. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

Der 20-jährige Sommerneuzugang zog sich Mitte Oktober einen Wadenbeinbruch zu und fällt seitdem aus. Vor drei Wochen war er kurz vor dem Sprung zurück ins Mannschaftstraining, musste aber einen Rückschlag hinnehmen, da sich ein Knochenmark-Ödem gebildet hatte. „So ein Ödem ist entweder sehr schmerzhaft, oder man spürt gar nichts. Ich hatte null Schmerzen. Und hatte daher eine offensive und eine defensive Möglichkeit: Weitermachen und schauen, ob ich Schmerzen bekomme – oder vier, fünf Wochen schonen, damit es ganz weggeht. Wir entschieden uns für die sichere Variante“, erklärt der 20-Jährige.