Markus Weinzierl blickt selbstkritisch auf seine Zeit beim FC Schalke 04 zurück. „Die Anfangsphase ist für mich der Knackpunkt. Wir haben die ersten fünf Spiele verloren, das war brutal. Von da an konnte ich nur noch mit dem Rücken zur Wand arbeiten – das emotionale Umfeld auf Schalke macht es dir natürlich auch nicht leichter“, so der 43-Jährige im Interview mit der ‚Sport Bild‘. Weinzierl war 2016 zu den Königsblauen gewechselt, musste nach einer eher erfolglosen Saison aber wieder die Koffer packen.

Die Gründe liegen für ihn auf der Hand: „In der letzten Woche der Transferperiode kamen drei Neuzugänge, zudem kehrten Goretzka und Meyer nach Olympia erst kurz vor Saisonstart zurück. Die Vorbereitung war quasi hinfällig. Bis ich alles kennengelernt hatte, war es schon fast zu spät. Mit der Dreifachbelastung kamen dann noch Kleinigkeiten wie die Verletzung von Naldo erschwerend dazu.“ Nachdem Weinzierl einige neue Angebot ablehnte, sieht er sich nun bereit für eine neue Aufgabe: „Ich kann mir vieles vorstellen: Einen kleineren Verein wie damals Augsburg zu etablieren, auch aus dem Ausland.