Der ehemalige FC Twente Enschede-Trainer Alfred Schreuder blickt auf die fragwürdige Vereinspolitik des holländischen Erstligisten zurück. „Ich wusste: ’Da gibt es etwas’. Aber zu hundert Prozent wusste ich es nicht. Ich kam im Februar 2013, im Sommer gaben wir 15 Spieler ab und wurden dennoch Dritter. Dann wurden wieder 15 Spieler verkauft“, sagt der 46-Jährige in einem Interview mit dem ‚kicker‘.

Die Rechteagentur Doyen erwarb zu der Zeit die Transferrechte, sodass weder der Trainer noch der Vorstand Einfluss auf Neuzugänge und Abgänge hatten. „Die Spieler erfuhren aus der Zeitung, dass sie verkauft werden müssen“, fügt der jetzige Hoffenheim-Trainer an, „für uns war das mit Doyen nicht greifbar, weil wir nichts Genaues wussten“. Ein zeitweiliger Zwangsabstieg und diverse Geldstrafen waren die Folge.