Wie und ob es mit Steven Skrzybski bei Union Berlin weitergeht, könnte sich in den kommenden zwei Wochen klären. Die 3,2 Millionen Euro hohe Ausstiegsklausel des variabel einsetzbaren Stürmers ist laut ‚kicker‘ nur bis Ende Mai gültig. Interesse an Skrzybski wurde in den vergangenen Wochen vor allem dem FC Schalke 04 nachgesagt. Mit 14 Toren und fünf Vorlagen ist das 25-jährige Eigengewächs der Topscorer beim Zweitligisten aus Köpenick.

Union-Präsident Dirk Zingler hofft auf einen Skrzybski-Verbleib an der Alten Försterei. „Er ist ein Spieler, der nicht ersetzbar ist. Ich kann für Steven 20 Millionen Euro bekommen. Ich kann mir dafür aber keinen neuen Skrzybski kaufen. Höchstens einen neuen Stürmer, der genauso viele Tore schießt. Aber als Persönlichkeit und Mensch aus dieser Region ist er nicht ersetzbar“, wird Zingler von der ‚B.Z.‘ zitiert. Der Vereinsboss erwägt eine Gehaltserhöhung für den Leistungsträger: „Wir müssen alle Register ziehen. Aber wir bewegen uns im Profifußball. Er kann auch seinen Weg gehen. Auch wenn er diese Entscheidung trifft, wird er von mir in allem unterstützt, was er tut.“