Steven Skrzybski kann es kaum erwarten, sich das Trikot des FC Schalke überzustreifen. „Für mich geht ein Kindheits- und Lebenstraum in Erfüllung“, schwärmt der Angreifer in der ‚Bild‘ Skrzybski wechselt per Ausstiegsklausel (3,5 Millionen Euro) von Union Berlin zu Königsblau. Seinen Abschied aus der Hauptstadt sieht das Eigengewächs der Eisernen auch mit einem weinenden Auge: „Natürlich ist es nicht leicht, nach 18 Jahren wegzugehen. Meine Beziehung zu Union war immer eine besondere und wird es auch bleiben. Aber Schalke ist Vize-Meister, spielt Champions League. Ein enormer Reiz und eine riesige Chance. Und dass es neben Union mein zweiter Herzensverein ist, spricht auch für sich.“

Skrzybski sammelte in der abgelaufenen Saison 19 Scorerpunkte (14 Tore, fünf Vorlagen) in der zweiten Liga. Dass ihn nicht alle als großen Transfercoup bewerten, ist dem 25-Jährigen egal: „Ist doch klar, dass nicht alle Hurra schreien und sagen, es kommt der Heilbringer. Bei Union war es nicht anders. Ich hatte den Stempel des Eigengewächses und konnte mich erst in den letzten Jahren davon befreien. Wenn man hart arbeitet, ist alles möglich. Von mir aus, kann es sofort losgehen.“