Jürgen Klopp wäre 2008 beinahe beim FC Bayern München gelandet. Aus einem von der ‚Bild‘ veröffentlichten Auszug aus der Klopp-Biographie ‚Ich mag, wenn’s kracht‘ geht hervor, dass ein Telefonat zwischen dem Trainer und Bayern-Präsident Uli Hoeneß stattfand, in dem beidseitiges Interesse bekundet wurde. „Wir haben eine große, internationale Lösung und eine kleine, nationale Lösung. Sie sind die nationale Lösung. Könnten Sie sich vorstellen, hierherzukommen, falls wir uns für die nationale Lösung entscheiden“, so laut dem heutigen Schalke-Manager Christian Heidel der Wortlaut von Hoeneß. Klopp habe schüchtern geantwortet: „Ja, kann man drüber reden.“

Zwei Tage später habe Hoeneß erneut angerufen und Klopp mitgeteilt, dass man sich „für den anderen Jürgen entschieden“ habe. „Was für einen anderen Jürgen?“, fragte Klopp verdutzt. Er habe angenommen, die Münchner hätten einen ausländischen Star-Coach im Visier gehabt. Tatsächlich verpflichteten die Bayern schlussendlich Jürgen Klinsmann, der an der Säbener Straße bekanntlich scheiterte. Wenig später zog es Klopp schließlich zu Borussia Dortmund.