Benjamin Stambouli verneint die Vorwürfe, dass sich beim FC Schalke 04 eine frankophone Gruppe um Salif Sané, Hamza Mendyl, Nabil Bentaleb, Amine Harit und ihn gebildet habe. „Es ist wahr, dass wir Frankophonen sehr gut miteinander auskommen. Aber zu behaupten, dass wir ein Klan sind, ist nicht wahr. Liegt es vielleicht daran, dass wir am Tisch manchmal Französisch sprechen? Ich spreche überwiegend Deutsch, genauso geben sich Sané, Mendyl, Bentaleb und Harit Mühe“, wird der Schalke-Kapitän von der ‚L’Équipe‘ zitiert.

Der Innenverteidiger ist in diesem Zusammenhang ein Paradebeispiel gelungener Integration. Stambouli gibt jedoch zu verstehen, dass es für Franzosen nicht zwingend leicht ist, sich an die deutsche Mentalität anzupassen. „Das Schlimmste ist die Pünktlichkeit. Während meines Engagements bei Paris St. Germain fehlten zu Trainingsbeginn zwei oder drei Spieler. Es war immer jemand dabei, der auf dem Nebenplatz noch mit dem Schusstraining beschäftigt war“, so der 28-Jährige.