Die DFL möchte bis zum Ende des Jahres 2018 eine ergebnisoffene Grundsatzdebatte über eine Modifikation der Regelung gegen zu große Einflussnahme von Investoren (50+1) durchführen. Die ‚Bild‘-Zeitung hat anlässlich dieser richtungsweisenden Entscheidungsfindung (zur Änderung des Status Quo ist eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich) eine Umfrage unter allen Bundesligisten durchgeführt. Mit Mainz 05, dem 1. FC Köln, dem SC Freiburg, Hertha BSC, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach sind lediglich sechs Bundesligisten gegen eine Diskussion zur Anpassung der bestehenden Regelung. Die TSG Hoffenheim zeigt sich unentschlossen.

Aufgeschlossen gegenüber einer Neuausrichtung auf dem Gebiet der Investorentätigkeiten sind unter anderem die Spitzenklubs Bayern München, RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Aber auch die Vereine Schalke 04, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Hamburger SV, VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart, Hannover 96 und FC Augsburg wünschen sich, dass über eine Umstrukturierung nachgedacht wird.