Trainer Christian Streich hat sich Gedanken über das wachsende Ungleichgewicht im Fußball gemacht. Im Interview mit ‚Sky’ sagt er: „Wir sind ein Beispiel mit Freiburg. Wir zeigen mal, wie gegen Hoffenheim, außergewöhnliche Fußballspiele. Da waren wir auf Augenhöhe. Das schaffen wir mal. Aber wir kriegen auch mal gegen Dortmund oder Bayern vier oder fünf. Das macht es dann auch aus.“ Streich geht es darum, dass die kleinen Klubs weiter wettbewerbsfähig bleiben: „Es gibt die Champions League. Ich weiß aber nicht, ob du jedes Wochenende gegen Paris St. Germain spielen musst. Aber es gibt Leute die das so entscheiden.

Der Freiburger Coach sieht eine gefährliche Entwicklung in Gang gesetzt: „Sie machen damit nichts Konstruktives für den Fußball sondern nur für das Geld und das Geschäft. Was ja auch wichtig ist. Das ist dann aber eine Abwägung für noch mehr Geld und weniger Fußball.“ Der 52-Jährige ist seit 2012 beim SC Freiburg im Amt und weiß deshalb inzwischen: „Es braucht einen gewissen Etat für ein gewisses Niveau. Das brauchst du, sonst schaffst du es nicht.“ Streich blickt in die Zukunft und führt aus, dass „eine Gegenbewegung einsetzen wird. Da könnten dann weniger Leute ins Stadion gehen oder Fußball einschalten. Der Zyklus wird kommen. Wir werden dann sehen wie es ist. Wir haben gute Arbeit geleistet in der Bundesliga, haben viel für den Nachwuchs und die Zuschauer getan. Aber es sind auch nicht nur Topspiele in der Bundesliga.