Die durchwachsenen Leistungen von Innenverteidiger Marco Friedl sind für Florian Kohfeldt kein Grund, seinem Schützling das Vertrauen zu entziehen. „Ganz sicher werde ich Marco nicht fallen lassen“, wird der Trainer von Werder Bremen von der ‚Deichstube‘ zitiert, „wir sind uns völlig im Klaren, dass er ein junger Spieler ist, der das erste Mal Woche für Woche spielen muss. Das kannte er vorher noch nicht.

Immer wieder leistete sich Friedl zuletzt Unsicherheiten im Werder-Trikot – auch aufgrund wechselnder Nebenleute. Kohfeldt: „Natürlich war es der Plan, dass Marco mehr Spiele bekommt, aber ich hätte ihn gerne neben einem Niklas Moisander oder Ömer Toprak wachsen sehen.“ Stattdessen fielen beide Routiniers für die meiste Zeit der bisherigen Saison aus. Selbstvertrauen tankte Friedl dafür bei der österreichischen U21-Nationalmannschaft, für die er gegen den Kosovo (4:0) einen Doppelpack erzielte.