Michael Köllner reagiert mit Unverständnis auf den anstehenden Abschied von Cedric Teuchert. „Bei mir hat er die meis­te Spiel­zeit ge­habt. Im Ge­gen­satz zu sei­nen Vor­gän­ger-Trai­nern. Aber am Ende hat das der Spie­ler selbst zu ent­schei­den“, zitiert die ‚Bild‘ den Trainer des 1. FC Nürnberg. Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags lehnte Teuchert zuletzt ab. Interesse am U21-Nationalspieler wird dem VfB Stuttgart, Hertha BSC und Werder Bremen nachgesagt.

Köllner kritisiert das Verhalten des 20-jährigen Stürmers scharf: „Ich weiß nicht, ob sich so ein Spie­ler am Ende so über die Mann­schaft stel­len kann. Wenn er mir genau zu­ge­hört hätte, dann hätte er eine rea­lis­ti­sche Selbst­ein­schät­zung. Das ist aber ge­ne­rell für alle Men­schen ein hohes päd­ago­gi­sches Gut. Da muss ich mich auch in die Pflicht neh­men.“ Zwei der vergangenen vier Spiele musste Teuchert von der Tribüne aus verfolgen, zweimal wurde er in den Schlussminuten eingewechselt. In den 13 Partien zuvor traf der Angreifer sechsmal.