Bayern Münchens Vize-Kapitän Thomas Müller hat sich zu der Verantwortung von Ex-Trainer Carlo Ancelotti an der aktuellen Krise geäußert. Nach den turbulenten vergangenen Tagen sagt er gegenüber ‚Sky‘: „Es liegt größtenteils am Team, das auf dem Platz steht und nicht die Leistung bringt, die von uns erwartet wird. Dementsprechend muss man realistisch an die Sache rangehen und braucht nicht zu meinen, dass Carlo Ancelotti der Sündenbock war.“ Müller schien einer der größten Kritiker des Italieners zu sein. Er zeigte zu Saisonbeginn offen seine Unzufriedenheit, als er sich in mehreren Spielen auf der Bank wiederfand.

Nun also die Kehrtwende: „Ich sehe es eher so, dass auch die Mannschaft sehr stark in der Verantwortung steht.“ Es macht den Anschein, als möchte der Nationalspieler den Blick schnell wieder nach vorne richten. Der 28-Jährige mahnt allerdings auch: „Es muss einem auch klar sein, dass wir auch Spiele haben werden, die vielleicht kritisch gesehen werden. Wir müssen uns erstmal peu à peu aus dieser Situation rausarbeiten. Es wird nicht so sein, dass wir nach dem Trainerwechsel auf einmal Fußball von einem anderen Stern spielen.“ Dennoch hofft er auf eine Steigerung, denn „deshalb wurde ja der Trainierwechsel vollzogen.