Ralf Becker nimmt vor der Partie gegen Greuther Fürth (Donnerstag, 20:30 Uhr) Cheftrainer Christian Titz aus der Schusslinie. „Wichtig ist, dass wir nichts schönreden, weil man nichts schönreden kann. Das 0:5 (gegen Jahn Regensburg, Anm. d. Red.) war ein richtiger Keulenschlag für uns. Wir haben alle gemeinsamen einen schwarzen Tag erlebt, wissen aber auch, dass wir vorher gut gepunktet haben. Der Trainer ist momentan überhaupt kein Thema, weil wir uns nur auf das Spiel in Fürth konzentrieren und dort eine Reaktion zeigen müssen. Darum geht es“, stellte der Sportvorstand des Hamburger SV am heutigen Dienstag klar.

Zuvor hatte die Bild berichtet, dass Titz um seinen Job bangen muss, sollten die anstehenden Partien gegen Fürth und das Derby gegen den FC St. Pauli (Sonntag, 13:30 Uhr) verloren gehen. Nach sechs Spielen haben die Hanseaten, die den direkten Wiederaufstieg anstreben, zwar ordentliche zwölf Zähler auf dem Konto und belegen Rang zwei in der zweiten Liga. Allerdings trüben die deutlichen Heimniederlagen gegen Regensburg und Holstein Kiel (0:3) am ersten Spieltag die Stimmung im Volkspark.