Jens Todt hat zu verstehen gegeben, dass der Hamburger SV nicht mehr die großen Stars in den Volkspark lotsen will. „Das muss doch gar nicht unser Ziel sein“, erklärt der HSV-Manager gegenüber der ‚Sport Bild‘, „wir sollten eine Etage tiefer ansetzen. Spieler wie Kagawa, Dembélé, Pulisic waren auch noch keine Stars, als sie zum BVB gewechselt sind, sie wurden es erst dort. Auf uns bezogen heißt das: Junge, interessante Spieler wie Rick van Drongelen oder Julian Pollersbeck, die wir in diesem Sommer verpfichtet haben, sollen sich bei uns weiterentwickeln.

Der Fokus der Rothosen richtet sich zudem auf eigene Talente wie Sturmjuwel Jann-Fiete Arp, der in der Sommervorbereitung bei den Profis reinschnuppern durfte: „Wir müssen eigene Talente durchbringen und darüber hinaus spannende Zweitligaspieler und entwicklungsfähige Spieler aus dem Ausland verpflichten. Dazu brauchen wir punktuell auch immer wieder erfahrene Leute wie Kyriakos Papadopoulos und André Hahn, die uns mehr Stabilität geben. Es sollen in Zukunft aber wesentlich mehr Spieler kommen, die wir entwickeln.