Ob Kevin Trapp nach seiner Leihe bei Eintracht Frankfurt bleiben wird, liegt nicht nur in den Händen des Torhüters. In der ‚Bild‘ erläutert Trapp: „Was im Sommer wird, kann ich nicht alleine entscheiden. Ich habe noch ein Jahr Vertrag in Paris. Und es geht ja auch darum, was die Eintracht machen will. Natürlich fühle ich mich hier wohl. Und natürlich muss es hier auch Ziele geben. Nur einfach gucken, was passiert – das geht nicht.“ Bis zum Saisonende ist Trapp an die Hessen verliehen, in Paris besitzt er einen Vertrag bis 2020. Wegen der großen Konkurrenz zwischen den PSG-Pfosten kehrte Trapp Ende August zu seinem Ex-Verein (2012 bis 2015) zurück.

Ich habe entschieden, dass ich in Paris so nicht weitermachen wollte. Ich bin 28, Nationaltorhüter und habe Ehrgeiz und für mich selbst Ziele. Also muss ich wieder spielen. Und ich wusste, dass man in Frankfurt viel erreichen kann“, so Trapp, der einen verbleib in der Mainmetropole nicht nur am Finanziellen festmachen will: „Geld ist nicht der alleinige Entscheidungsfaktor. Jeder will gutes Geld verdienen, zumal der Zeitraum dafür als Profi begrenzt ist. Aber der Beruf muss halt auch Spaß machen. Am besten man ist erfolgreich und verdient gutes Geld.“ Auch die erneute Qualifikation für Europa sei kein Muss: „Es wäre schön, wenn wir das erreichen. Aber ich will nicht sagen, dass das Grundvoraussetzung ist.“