Für Sven Ulreich war der Trainerwechsel von Carlo Ancelotti zu Jupp Heynckes ein echter Meilenstein. Dem ‚kicker‘ sagt der Schlussmann des FC Bayern: „Es war brutal wichtig, dass Heynckes mir Selbstvertrauen gab und sein Vertrauen aussprach. Davor war es wirklich so, dass Carlo Ancelotti nicht auf mich stand, wenig Vertrauen in mich hatte, wenig kommunizierte. Bei einem Fußballer geht aber vieles über Vertrauen. Es ist die halbe Miete, wenn man das vom Trainer und von den Verantwortlichen bekommt, gerade für einen Torwart.“

Mittlerweile ist der 29-Jährige sogar ein Thema für die Nationalmannschaft. Nach monatelangem Understatement sagt Ulreich nun: „Eine WM ist das Größte, was es gibt. Klar ist das auch ein Ziel von mir. Aber wenn es nicht klappt, bin ich nicht unglücklich.“ Eigentlich ist der Torhüter beim FCB nur der Ersatzmann für den langzeitverletzten Manuel Neuer. Diese Rolle wird Ulreich nach der Genesung des mehrfachen Welttorhüters auch wieder annehmen: „Ich weiß, welche Rolle ich im Verein habe, ich bin die Nummer zwei. Wenn Manu wieder fit ist und der Trainer sagt, er spielt, ist es okay."