Keine Station seiner Trainerkarriere war für Louis van Gaal so hart wie die beim FC Bayern. „Der große Unterschied zu anderen Vereinen war, dass dort viele Ex-Spieler involviert waren. Alle wollten mitreden und das Geschehen beeinflussen“, erläutert der 67-Jährige im Interview mit ‚11Freunde‘, „das Problem war einfach, dass zwei Persönlichkeiten wie Uli Hoeneß und Louis van Gaal nicht gemeinsam durch eine Tür passen.“

Zwischen 2009 und 2011 stand van Gaal in München an der Seitenlinie. Mit seinem autoritären Führungsstil erarbeitete er sich den Spitznamen Tulpengeneral. Van Gaal gibt zu: „Möglich, dass ich in frühen Jahren auch eher der Kommandant war. Aber um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, müssen sie einer Philosophie folgen.