Der Nichtberücksichtigung von Santiago Ascacíbar für das vergangene Ligaspiel gegen den VfL Bochum (2:1) lag eine Unterredung zwischen der Sportlichen Führung des VfB Stuttgart und dem Argentinier zugrunde. Wie der ‚kicker‘ berichtet, forderte der Mittelfeldspieler nach der Partie gegen Erzgebirge Aue (0:0), bei der er 90 Minuten auf der Bank saß, eine Einsatzgarantie auf seiner angestammten Position im zentral-defensiven Mittelfeld.

Zudem drohte Ascacíbar wohl mit einem Wechsel zu Betis Sevilla, das zu diesem Zeitpunkt Interesse an einer Verpflichtung signalisierte. Beim VfB ließ man sich von den Forderungen aber nicht beirren. Ascacíbar wurde gegen Bochum aus dem Kader gestrichen, der Wechsel nach Sevilla kam nicht zustande. Sportdirektor Sven Mislintat erklärte daraufhin: „Nach der Länderspielpause hat Santi jede Chance, wie jeder andere.“