Nur ein Jahr dauerte Ron-Robert Zielers Gastspiel bei Leicester City an. Über seine Entscheidung pro VfB Stuttgart sagt der Keeper im ‚kicker‘: „Ich wollte unbedingt wieder nach Deutschland, in die Bundesliga, wo die Fans eine tolle Atmosphäre verbreiten und die Infrastruktur und die Stadien ausgezeichnet sind. Nach sehr guten Gesprächen mit Trainer und Klubführung habe ich mich ganz bewusst für den VfB entschieden und bin sehr froh darüber.“ Bei Leicester hatte Zieler im Kampf um die Nummer eins das Nachsehen gegenüber Kasper Schmeichel, kam in der Liga nur zu neuen Einsätzen.

Seinen Aufenthalt auf der Insel bereut der 28-Jährige deswegen nicht: „Leicester war aber kein verlorenes Jahr. Ich hätte gerne mehr gespielt, habe aber auch unheimlich viel erlebt und gelernt. Ich habe in der Premier League gespielt, in den Pokalwettbewerben, in der Champions League – das sind unvergessliche Erlebnisse und Erfahrungen, die mich weitergebracht haben. Ich habe mich als Persönlichkeit weiterentwickelt und bin jetzt in einer Position, in der ich noch mehr Verantwortung tragen kann und will.“ Zieler, der sich in Stuttgart prompt den Stammplatz im Kasten unter den Nagel riss, zieht das Positive aus seiner schwierigen Zeit in England: „Wenn alles rund läuft, ist es zwar schön. Aber gerade in schwierigen Situationen entwickelt man sich als Persönlichkeit weiter. Probleme bringen einen auch immer weiter.“