Allem Anschein nach wurden die Karten im Kampf um die Dienste von Andriy Voronin neu gemischt. Schien eine zeitlang Eintracht Frankfurt ernsthaftes Interesse an dem Stürmer des FC Liverpool zu bekunden, darf nun die Hertha als aussichtsreichster Kandidat für eine Verpflichtung des ukrainischen Torjägers gelten. In Kürze will das Management der ‚alten Dame‘ die ersten Verhandlungen mit dem Spieler und seinem aktuellen Verein aufnehmen (FT berichtete).

Die Eintracht muss man als Konkurrenten offenbar nicht mehr fürchten. Vorstandschef Heribert Bruchhagen erklärte gegenüber der ‚Frankfurter Neuen Presse‘: „Voronin ist überhaupt kein Thema.“ Dennoch ist die Stürmersuche bei den Hessen längst nicht ad Acta gelegt. Als einer der aussichtsreichsten Anwärter darf weiterhin Theofanis Gekas (1,79m) von Bayer Leverkusen gelten, über dessen Größe Trainer Jupp Heynckes der ‚Bild‘ sagte: „Gekas hat das Pech, dass wir bei Standards große Spieler brauchen. Also fünf bis sechs Jungs um die 1,90 Meter.“

Sollte Michael Skibbe andere Prioritäten bei seiner Spielerwahl setzen, wäre Gekas durchaus ein adäquater Ersatz für den bis zum Saisonende verletzten Ioannis Amanatidis.