Hans-Joachim Watzke will sich in der Trainerfrage nicht drängen lassen. „Weil wir nicht in Dogmen ersticken“, gibt der 58-jährige Geschäftsführer gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘ an, dass Borussia Dortmund keinen konkreten Zeitplan verfolge. Ein Treffen am Dienstag mit dem aktuellen Coach Peter Stöger (Vertrag läuft aus) war turnusmäßig angesetzt. BVB-Boss Watzke dazu: „Hätten wir irgendeine dramatische Sitzung gehabt, hätten wir es bestimmt nicht in aller Öffentlichkeit gemacht, da saßen bestimmt 70 Leute.

Eine Entscheidung, bekräftigt Watzke, werde erst dann getroffen, „wenn wir das Gefühl haben, dass der Zeitpunkt reif dafür ist.“ Ablenkung durch die offene Frage nach dem Übungsleiter in der neuen Saison befürchtet er nicht: „Das sind Profis, das ist deren Beruf, den sie im Laufe der Jahre ja durchaus erfolgreich ausgeübt haben. Man kann verlangen, dass sie sich fokussieren.