Marc Wilmots war kein ernsthafter Kandidat für die Nachfolge von Dieter Hecking beim VfL Wolfbsurg. Ebenso wie bei keinem anderen deutschen Klub. „Nein“, entgegnet der Belgier auf die Frage der ‚Welt‘, ob es ein Angebot aus der Bundesliga gegeben habe. Andere Offerten hätten ihm aber vorgelegen: „Ich habe drei, vier Angebote bekommen, zuletzt als Nationaltrainer Algeriens. Ich schaue mir den Markt an, und der Markt schaut auf mich. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, die gleichen Vorstellungen haben. Allein kannst du nichts erreichen. Dann bist du der letzte Penner. Wie in Dortmund gearbeitet wird, ist nah an der Perfektion.

In puncto Bundesliga habe Wilmots aber „viel Respekt vor eurem Fußball. Deutschland hat mir sehr viel gegeben. Auf Schalke hatte ich meine schönste Zeit. Deutschland ist beinahe wie mein zweites Land. Ich kann es mir sehr gut vorstellen, wieder zurückzukommen. Ich liebe die Mentalität, die Struktur, die Professionalität der Leute. Das passt perfekt zu mir. Ich habe in Belgien so gearbeitet wie ein Deutscher. In diesem Punkt bin ich kein Belgier.“ Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Wales (1:3) war der 47-Jährige als belgischer Nationaltrainer entlassen worden.