Kevin Wimmer kann es kaum erwarten, die Premier League hinter sich zu lassen und wieder in der Bundesliga zu spielen. In der ‚Bild‘ erläutert der Neuzugang von Hannover 96, was ihn vom Wechsel nach Niedersachen überzeugt hat: „Die Idee von Trainer und Manager, Fußball zu spielen. Das hat mir imponiert. Ich habe das in Stoke von der anderen Seite erlebt, als nach dem Trainerwechsel gar nicht mehr Fußball gespielt wurde. Die Bälle flogen immer nur lang und weit nach vorn, Hauptsache weg.“ Hannover hat Wimmer zunächst auf Leihbasis geholt, für den Anschluss besteht eine Kaufoption über zwölf Millionen Euro.

Über 96-Coach André Breitenreiter sagt der 25-jährige Österreicher: „Der Trainer weiß genau, was er will und wie er spielen lassen will. Ich kenne ihn von vergangenen Stationen. Mit Köln habe ich gegen ihn und Paderborn gespielt. Auf Schalke hat er einen guten Job gemacht und gezeigt, dass er ein guter Trainer ist. Hier in Hannover hat er es erneut bewiesen.“ Wimmer war 2015 nach drei Jahren in Köln zu Tottenham Hotspur gewechselt, ehe es vor einem Jahr weiter zu Stoke ging. „Ich habe die Bundesliga immer verfolgt. Am Wochenende die Konferenz verfolgt, wenn es die Zeit zugelassen hat. Die Bundesliga war und ist eine sehr attraktive Liga. Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder zurück bin“, freut sich der Innenverteidiger.