Florian Kohfeldt will sich von der Deadline bis zum Winter nicht verrückt machen lassen. „Es war klar, dass wir schnell Ergebnisse brauchen – und deswegen bin ich auch sehr offensiv damit umgegangen. Alles andere wäre Nonsens gewesen. Ich habe das nicht als Belastung empfunden, wirklich nicht“, sagt der 35-Jährige im Interview mit ‚Mein Werder‘, „ich stelle die Gegenfrage: Was wäre, wenn ich einen Vertrag bis 2018 oder 2020 bekommen, aber bis zum Winter sieben Mal verloren hätte?“

Sein Debüt als Cheftrainer war von Erfolg gekrönt. 4:0 hieß es nach einem überzeugenden Auftritt gegen Hannover 96. Dass Frank Baumann die Augen auf dem Trainermarkt weiterhin schweifen lässt, ist für Kohfeldt nur legitim: „Es ist mit der Person, der ich im Verein am meisten vertraue, ganz klar besprochen. Alles andere ist erstmal nicht wichtig. Und im Übrigen gehe ich davon aus, dass es weitergeht.“