Hannes Wolf würde rückblickend bei seinem Engagement beim Hamburger SV ein paar Dinge anders angehen. Vor allem in der Kaderplanungen seien Fehler gemacht worden. „In der Winterpause wäre die Möglichkeit zur Intervention noch einmal da gewesen. Vielleicht hätten wir uns noch stärker bemühen müssen, Qualität von außen in die Gruppe zu bekommen“, analysiert Wolf im Interview mit dem ‚Hamburger Abendblatt‘.

Im Januartransferfenster holten die Rothosen lediglich Berkay Özcan an die Elbe. Wolf vertraute vor allem auf die Rückkehr von verletzten Spielern. „Unserer Argumentation, dass uns die Rückkehrer wie Gideon Jung, Kyriakos Papadopoulos oder Pierre-Michel Lasogga nochmal stabilisieren, kann ich noch immer folgen“, verteidigt sich der 38-Jährige. Mit den zusätzlichen Ausfällen von Hee-chan Hwang und Aaron Hunt fehlte dem Übungsleiter zufolge dann allerdings zuviel Qualität, die „nur schwer“ ersetzt werden konnte.