Der VfL Wolfsburg biss sich bei seinem Versuch, Horst Heldt von Hannover 96 loszueisen, wohl in erster Linie an den Ablöseforderungen der Roten die Zähne aus. „Letztlich waren auch finanzielle Gründe entscheidend“, bestätigt 96-Präsident Martin Kind gegenüber der ‚dpa‘. Fünf Millionen Euro soll Wolfsburg für Heldt geboten haben. Bereits im November 2017 wollte der 48-Jährige zum 1. FC Köln wechseln. „Ein drittes Mal sollte sich das nicht wiederholen“, stellt Kind klar.

Problematisch sieht er die künftige Zusammenarbeit mit Heldt wegen des gescheiterten VfL-Wechsels nicht: „Er ist ein Profi. Das kann er nachvollziehen. Ich gehe damit auch professionell um. Das Arbeitsverhältnis besteht weiterhin.“ Heldts Vertrag läuft bis 2020. Hannover bietet dem Sportchef eine Beförderung zum Geschäftsführer. Kind meint: „Es ist ja alles ausgehandelt. Ich empfehle, hier erstmal Ruhe einkehren zu lassen.“