Aufgrund der enorm hohen Konkurrenz auf der Sechser-Position beim VfL Wolfsburg spielt Paul Seguin offenbar mit Abwanderungsgedanken: „Im Fußball weiß man nie, ich will einfach Fußball spielen – das ist das, was ich möchte“, äußert sich das Eigengewächs gegenüber ‚Sportbuzzer‘ offen im Hinblick auf seine Zukunft. Der 22-Jährige stammt aus der Jugendakademie der Wolfsburger und ist sowohl im defensiven Mittelfeld als auch hinten rechts einsetzbar.

In der Vorsaison unter Valérien Ismaël war Seguin noch fester Bestandteil der Mannschaft. Nun stand er beim ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Eintracht Norderstedt nicht einmal mehr im Kader der Wölfe. Positiv auf sich aufmerksam machen konnte Seguin allerdings am Montag beim kurzfristig angesetzten Testspiel gegen Regionalligist Hildesheim. Der gebürtige Magdeburger kam auf der Spielmacher-Position zum Einsatz und wusste mit zwei Torvorlagen zu überzeugen. Auch ein Grund, weshalb Trainer Andries Jonker seinen Schützling noch nicht abschreiben will und zuletzt positive Worte für ihn übrig hatte: „Paul ist hochmotiviert – wie alle anderen auch.