Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat die Fans seiner Mannschaft nach dem 3:1-Sieg gegen den Hamburger SV in ungeahnter Härte kritisiert. Anlass des Wutausbruchs waren Pfiffe gegen das Fohlen-Team beim Stand von 1:1. „Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wenn man unsere Mannschaft, die ein hervorragendes Heimspiel macht, bei Rückpässen auspfeift. Es geht mir so auf den Sack. Dann sollen sie zu Bayern München oder PSG gehen“, echauffierte sich der 44-Jährige.

Besonders die gestiegene Erwartungshaltung ist dem ehemaligen Profi ein Dorn im Auge. „Mit so etwas kann ich nicht leben, wenn wir bei guten Spielen ausgepfiffen werden. Das ist nicht mehr Borussia Mönchengladbach, wie ich es kenne.“ Die Ultras nahm Eberl dabei von seiner Kritik aus. „Ich rede nicht von der Nordkurve. Ich rede von den Zuschauern, die ab und an mal Fußball gucken wollen. Das ist pervers.