Mario Basler hat sich in seiner ganz eigenen Art zu den eskalierenden Transfermarktpreisen geäußert. „Das ist vielleicht ein bisserl viel“, glaubt der frühere Mittelfeldspieler zwar nicht, dass er so teuer wie Neymar wäre, erklärt aber gegenüber der ‚Sport Bild‘,: „Ich würde heute 150 Millionen Euro kosten.

Die generelle Entwicklung im Profifußball gefällt dem heute 49-Jährigen nicht: „Klar, der Kommerz wird immer größer, Vereine und Verbände werden immer gieriger. Und der Fan ist heute der größte Depp. Die Fans werden gemolken. Sie sollen Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots kaufen, die hohen Eintrittspreise zahlen und dann schön brav im Stadion singen. Aber die Spieler bekommen sie unter der Woche nicht mehr zu Gesicht, weil die abgeschottet werden. Geheimtraining. Wir hatten früher jeden Tag Kontakt zu den Fans, haben Fotos gemacht und Autogramme gegeben. Heute fahren die Herren in die Tiefgarage und hauen ohne anzuhalten auch wieder ab.