Eine bärenstarke Hinrunde brachte Leroy Sané in aller Munde. Einer etwas schwächeren Rückrunde zum Trotz nominierte Bundestrainer Joachim Löw den Shootingstar von Schalke 04 ins vorläufige Aufgebot für die anstehende Europameisterschaft in Frankreich. Auch bei Pep Guardiola scheint der Flügelflitzer weiter hoch im Kurs zu stehen.

Der ‚Daily Star‘ berichtet, dass der scheidende Trainer des FC Bayern Sané gerne mit zu seiner nächsten Station Manchester City nehmen möchte. Bereits in München entdeckte Guardiola sein Faible für schnelle, wendige und technisch starke Flügelspieler und vertraute in seinem dritten Jahr an der Säbener Straße auf die Fähigkeiten der Neuzugänge Douglas Costa und Kingsley Coman. Um den ebenfalls interessierten Stadtrivalen mit seinem designierten Neu-Coach José Mourinho auszustechen, sei der Katalane demnach bereit, umgerechnet rund 45 Millionen Euro in die Sanés Beine zu investieren.

Der englische Rekordmeister sehe im Jung-Nationalspieler derweil das perfekte Pendant zum gleichaltrigen Anthony Martial. Der 20-Jährige wechselte im vergangenen Sommer für eine Sockelablöse von 50 Millionen Euro von der AS Monaco zu den ‚Red Devils‘ und überzeugte gleich in seinem ersten Jahr. Während der Franzose meist über die linke Seite kommt, präferiert Sané den rechten Flügel. Mit beiden hätte United eine Flügelzange beisammen, die über Jahre zu einer der besten weltweit reifen könnte.

FT-Meinung: Sané liegen trotz seines Leistungsabfalls in der Rückrunde mit Sicherheit noch mehr Angebote vor als nur die der Manchester Klubs. Die größeren Spielanteile würde er an jetzigem Stand der Dinge wohl bei United sehen, wenngleich abgewartet werden muss, wie stark sich die beiden Klubs noch verstärken. Allgemein ist auch ein Sané-Verbleib auf Schalke möglich. Die potenzielle Ablöse würde jedoch über einen Verlust hinwegtrösten.